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Lernziele
Inhalt
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es in der europäischen Literatur eine Reihe von Initiativen, die realistischen Erzählweisen des Romans des 19. Jahrhunderts zu überwinden, zu denken ist etwa an Marcel Proust und James Joyce. In ganz verschiedener Weise haben in der deutschen Literatur Robert Walser, Franz Kafka, Alfred Döblin, Hermann Broch und Robert Musil dazu beigetragen. Sie alle haben mit der Romanform in verschiedener Weise experimentiert. In der Vorlesung sollen die verschiedenen Versuche unter poetologischen Gesichtspunkten unter die Lupe genommen werden. Es soll gefragt werden, wie die Autoren versuchen, eine Welt darzustellen, die nicht zuletzt durch den Ersten Weltkrieg in eine Werte-Krise geraten ist, die sich aber auch in Unübersichtlichkeit aufzulösen beginnt.
Literatur
Robert Walser: Der Gehülfe; Jakob von Gunten; Franz Kafka: Der Process, Das Schloss; Alfred Döblin: Wallenstein; Berlin Alexanderplatz; Hermann Broch: Schlafwandler; Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften.