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| Semester | Herbstsemester 2026 |
| Angebotsmuster | einmalig |
| Dozierende | Mirjam Janett (mirjam.janett@unibas.ch, BeurteilerIn) |
| Inhalt | Geschichte und Geschichtspolitik im Nachgang zur Neutralitätsinitiative: Was ist die Rolle von Historiker:innen in der gesellschaftlichen Debatte? Ende September stimmten wir über die Neutralitätsinitiative ab. Das Resultat war klar. In der Debatte davor brachten sich viele Stimmen vor allem aus ihrer Perspektive an Historiker:innen ein. Die Debatte hat gezeigt, wie historische Deutungen in aktuellen politischen Auseinandersetzungen aufgegriffen und für unterschiedliche Positionen nutzbar gemacht werden. Doch: Wo verläuft die Grenze zwischen der Analyse historischer Forschung und Meinung? Und welche Rolle sollen Historiker:innen in solchen Debatten einnehmen? Gemeinsam mit dem Historiker Thomas Bürgisser von den Diplomatischen Dokumenten der Schweiz (Dodis) gehen wir diesen Fragen nach. Die Forschungsstelle Dodis veröffentlicht nach Ablauf der Archivfrist regelmässig Dokumente zur Schweizer Aussenpolitik, welche die gesellschaftliche Debatte und Politik prägen. Im Zentrum des Studiennachmittags steht, wie mit Geschichte Politik gemacht wird – und wo die Möglichkeiten und Grenzen historischer Expertise in der öffentlichen Debatte liegen. Die Studierenden diskutieren anhand von vom Gast ausgewählten Quellen, bringen aber auch eigene Beispiele für Geschichtspolitik mit. Sie diskutieren anhand von diesen, wie historische Narrative entstehen, für politische Anliegen genutzt werden und welche Rolle der Geschichtswissenschaft dabei zukommt. |
| Lernziele | Grundlage für die Teilnahme ist die vorgängige Lektüre der kurzen Beiträge zur Neutralitätsinitiative. Als Leistungsnachweis überlegen sich alle Kursteilnehmenden drei relevante Forschungsfragen zu den Quellentexten, die der Gast ausgewählt hat. Sie tragen die Fragen mit einem erläuternden Satz bis spätestens 4. November 2026 auf ADAM ein. Zudem recherchieren sie ein eigenes Beispiel, das veranschaulicht, wie Geschichte für politische Zwecke genutzt oder in politischen Debatten eingesetzt wird. Die Form des Beispiels ist frei wählbar, zum Beispiel ein Podcast-Ausschnitt, ein Artikel, ein Youtube-Video oder ein Flugblatt. Die Beispiele werden am 6. November mitgebracht. Vor Ort werden Kleingruppen gebildet. Die Gruppen wählen eines ihrer beiden mitgebrachten Beispiele aus, bereiten dazu eine kurze Präsentation vor und stellen dieses anschliessend im Plenum vor. |
| Unterrichtssprache | Deutsch |
| Einsatz digitaler Medien | kein spezifischer Einsatz |
| Intervall | Wochentag | Zeit | Raum |
|---|---|---|---|
| einmalig | Siehe Einzeltermine | ||
| Datum | Zeit | Raum |
|---|---|---|
| Freitag 06.11.2026 | 13.00-17.00 Uhr | Departement Geschichte, Seminarraum 2 |
| Module |
Modul: Europa transepochal und transregional (Master Studiengang: Europäische Geschichte in globaler Perspektive ) |
| Prüfung | Lehrveranst.-begleitend |
| An-/Abmeldung zur Prüfung | Anmelden: Belegen; Abmelden: nicht erforderlich |
| Wiederholungsprüfung | keine Wiederholungsprüfung |
| Skala | Pass / Fail |
| Belegen bei Nichtbestehen | nicht wiederholbar |
| Zuständige Fakultät | Philosophisch-Historische Fakultät, studadmin-philhist@unibas.ch |
| Anbietende Organisationseinheit | Departement Geschichte |