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79649-01 - Arbeitsgemeinschaft: Werkstatt Europa (1 KP)

Semester Herbstsemester 2026
Angebotsmuster einmalig
Dozierende Mirjam Janett (mirjam.janett@unibas.ch, BeurteilerIn)
Inhalt Geschichte und Geschichtspolitik im Nachgang zur Neutralitätsinitiative: Was ist die Rolle von Historiker:innen in der gesellschaftlichen Debatte?

Ende September stimmten wir über die Neutralitätsinitiative ab. Das Resultat war klar. In der Debatte davor brachten sich viele Stimmen vor allem aus ihrer Perspektive an Historiker:innen ein.
Die Debatte hat gezeigt, wie historische Deutungen in aktuellen politischen Auseinandersetzungen aufgegriffen und für unterschiedliche Positionen nutzbar gemacht werden. Doch: Wo verläuft die Grenze zwischen der Analyse historischer Forschung und Meinung? Und welche Rolle sollen Historiker:innen in solchen Debatten einnehmen? Gemeinsam mit dem Historiker Thomas Bürgisser von den Diplomatischen Dokumenten der Schweiz (Dodis) gehen wir diesen Fragen nach. Die Forschungsstelle Dodis veröffentlicht nach Ablauf der Archivfrist regelmässig Dokumente zur Schweizer Aussenpolitik, welche die gesellschaftliche Debatte und Politik prägen.
Im Zentrum des Studiennachmittags steht, wie mit Geschichte Politik gemacht wird – und wo die Möglichkeiten und Grenzen historischer Expertise in der öffentlichen Debatte liegen.
Die Studierenden diskutieren anhand von vom Gast ausgewählten Quellen, bringen aber auch eigene Beispiele für Geschichtspolitik mit. Sie diskutieren anhand von diesen, wie historische Narrative entstehen, für politische Anliegen genutzt werden und welche Rolle der Geschichtswissenschaft dabei zukommt.
Lernziele Grundlage für die Teilnahme ist die vorgängige Lektüre der kurzen Beiträge zur Neutralitätsinitiative.
Als Leistungsnachweis überlegen sich alle Kursteilnehmenden drei relevante Forschungsfragen zu den Quellentexten, die der Gast ausgewählt hat. Sie tragen die Fragen mit einem erläuternden Satz bis spätestens 4. November 2026 auf ADAM ein.
Zudem recherchieren sie ein eigenes Beispiel, das veranschaulicht, wie Geschichte für politische Zwecke genutzt oder in politischen Debatten eingesetzt wird. Die Form des Beispiels ist frei wählbar, zum Beispiel ein Podcast-Ausschnitt, ein Artikel, ein Youtube-Video oder ein Flugblatt. Die Beispiele werden am 6. November mitgebracht.
Vor Ort werden Kleingruppen gebildet. Die Gruppen wählen eines ihrer beiden mitgebrachten Beispiele aus, bereiten dazu eine kurze Präsentation vor und stellen dieses anschliessend im Plenum vor.

 

Unterrichtssprache Deutsch
Einsatz digitaler Medien kein spezifischer Einsatz

 

Intervall Wochentag Zeit Raum
einmalig Siehe Einzeltermine

Einzeltermine

Datum Zeit Raum
Freitag 06.11.2026 13.00-17.00 Uhr Departement Geschichte, Seminarraum 2
Module Modul: Europa transepochal und transregional (Master Studiengang: Europäische Geschichte in globaler Perspektive )
Prüfung Lehrveranst.-begleitend
An-/Abmeldung zur Prüfung Anmelden: Belegen; Abmelden: nicht erforderlich
Wiederholungsprüfung keine Wiederholungsprüfung
Skala Pass / Fail
Belegen bei Nichtbestehen nicht wiederholbar
Zuständige Fakultät Philosophisch-Historische Fakultät, studadmin-philhist@unibas.ch
Anbietende Organisationseinheit Departement Geschichte

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