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43797-01 - Seminar: Die Stadt als demokratisches Laboratorium? Theorien der frühen Chicago School 3 KP

Semester Frühjahrsemester 2016
Angebotsmuster einmalig
Dozierende Stephanie Bethmann (stephanie.bethmann@unibas.ch, BeurteilerIn)
Inhalt Die Chicago School of Sociology ist eine der Geburtsstätten der US-amerikanischen Soziologie, berühmt geworden für ihren interpretativen Forschungsansatz. Sie prägte wichtige methodische Entwicklungen der Soziologie, u.a. die urban ethnography und grounded theory. Empirisch hatte sie die sozialen Konflikte, Segregationen, Gruppenbildungen und kleinen Lebenswelten der modernen Grossstadt zum Gegenstand, vor allem Armut, Devianz und Subkultur: die „dunklen Seiten“ der Stadt. Damit verbunden war auch einen emanzipatorischer Impetus: Soziologie stellte herrschende Wahrnehmungsmuster über das Leben der Armen in Frage. Viele Chicagoer SoziologInnen verbanden ihre wissenschaftliche Arbeit mit politischem und zivilgesellschaftlichem Engagement. In Chicago wurde die Grossstadt zum idealtypischen „Laboratorium der Moderne“ und zugleich zu einem Projekt der demokratischen Erneuerung Amerikas erklärt. Im Seminar machen wir uns mit den theoretischen Grundlagen der Chicago School, der Handlungstheorie des Amerikanischen Pragmatismus und dem Symbolischen Interaktionismus vertraut. In diesen Theorien sind auch demokratietheoretische Überlegungen angelegt, die sowohl das Werk als auch den Aktivismus ihrer AutorInnen prägen. Nachdem wir uns ein kritisches Verständnis der Theorien erschlossen haben, identifizieren wir Spuren der frühen Chicago School auch in Methoden und Theorien zeitgenössischer Soziologie.
Lernziele Die Studierenden
- haben ein Verständnis für die Kernannahmen der Chicago School of Sociology gewonnen,
- können diese in ihren (wissenschafts-)historischen Kontext einordnen,
- haben sich vertieft mit einzelnen Theorieperspektiven des Amerikanischen Pragmatismus und Symbolischen Interaktionismus auseinandergesetzt,
- haben sich Bezüge dieser Theorien für die zeitgenössische Soziologie erschlossen.
Literatur wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben

 

Teilnahmebedingungen Lesekompetenz für englischsprachige Texte sollte vorhanden sein.
Unterrichtssprache Deutsch
Einsatz digitaler Medien kein spezifischer Einsatz

 

Intervall wöchentlich
Datum 24.02.2016 – 01.06.2016
Zeit Mittwoch, 14.15-16.00 Soziologie, Hörsaal 215
Datum Zeit Raum
Mittwoch 24.02.2016 14.15-16.00 Uhr Soziologie, Hörsaal 215
Mittwoch 02.03.2016 14.15-16.00 Uhr Soziologie, Hörsaal 215
Mittwoch 09.03.2016 14.15-16.00 Uhr Soziologie, Hörsaal 215
Mittwoch 16.03.2016 14.15-16.00 Uhr Soziologie, Hörsaal 215
Mittwoch 23.03.2016 14.15-16.00 Uhr Ostern
Mittwoch 30.03.2016 14.15-16.00 Uhr Soziologie, Hörsaal 215
Mittwoch 06.04.2016 14.15-16.00 Uhr Soziologie, Hörsaal 215
Mittwoch 13.04.2016 14.15-16.00 Uhr Soziologie, Hörsaal 215
Mittwoch 20.04.2016 14.15-16.00 Uhr Soziologie, Hörsaal 215
Mittwoch 27.04.2016 14.15-16.00 Uhr Soziologie, Hörsaal 215
Mittwoch 04.05.2016 14.15-16.00 Uhr Soziologie, Hörsaal 215
Mittwoch 11.05.2016 14.15-16.00 Uhr Soziologie, Hörsaal 215
Mittwoch 18.05.2016 14.15-16.00 Uhr Soziologie, Hörsaal 215
Mittwoch 25.05.2016 14.15-16.00 Uhr Soziologie, Hörsaal 215
Mittwoch 01.06.2016 14.15-16.00 Uhr Soziologie, Hörsaal 215
Module Modul Soziologische Theorie (Master Studienfach Soziologie (Studienbeginn vor 01.08.2013))
Modul Soziologische Theorie MA (Master Studienfach Soziologie)
Leistungsüberprüfung Lehrveranst.-begleitend
Hinweise zur Leistungsüberprüfung Aktive Mitgestaltung des Seminars durch Textdiskussion und Referate. Die Verteilung der Aufgaben erfolgt in der ersten Sitzung.
An-/Abmeldung zur Leistungsüberprüfung Anmelden: Belegen; Abmelden: nicht erforderlich
Wiederholungsprüfung keine Wiederholungsprüfung
Skala Pass / Fail
Wiederholtes Belegen keine Wiederholung
Zuständige Fakultät Philosophisch-Historische Fakultät, studadmin-philhist@unibas.ch
Anbietende Organisationseinheit Fachbereich Soziologie

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