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34843-01 - Seminar: Die narrative Organisation moderner Gesellschaften 3 KP

Semester Herbstsemester 2013
Angebotsmuster einmalig
Dozierende Albrecht Koschorke (albrecht.koschorke@unibas.ch)
Inhalt Was Gesellschaften von sich erzählen, übt entscheidenden Einfluss auf ihre Praktiken der Inklusion/Exklusion, den Umgang mit Solidaranforderungen, die Rahmung von Konflikten und schließlich – längerfristig – auf ihre institutionelle Verfasstheit aus. Das gilt auch für moderne Gesellschaften, die ihr Naturverhältnis ebenso wie ihren Bezug auf Zukunft und Vergangenheit um einige kardinale Selbstbeschreibungskategorien herum narrativ organisieren. Dazu zählen der Begriff der Moderne selbst, die Wahrnehmung und Traditionsverankerung sozialer Einheiten (Ethnie, Nation) und nicht zuletzt eine Reihe von Prozessbegriffen, die man in ihrem Zusammenwirken als mythologi¬sches Referenzsystem moderner Gesellschaften ansehen kann ('Geschichte', 'Fortschritt', 'Entwicklung', 'Säkularisierung' u.a.).
Nach einer theoretischen Einführung sollen einige dieser Begriffe auf ihr narratives, d.h. Erzählungen generierendes Potential hin befragt werden. Das kann in der Form einzelner historischer Längsschnitte und aktueller case studies zur politischen Rhetorik geschehen.
Lernziele Das Blockseminar
- hat mit erzähltheoretischen Ansätzen vertraut gemacht und deren Einsatz für eine kulturwissenschaftliche Gesellschaftsanalyse erprobt
- hat die Kenntnisse der Studierenden zur soziologischen Methodenlehre erweitert.
Literatur Albrecht Koschorke, Wahrheit und Erfindung. Grundzüge einer Allgemeinen Erzähltheorie. Frankfurt/M.: Fischer ²2012 (zur theoretischen Fundierung des Seminars).
Weitere Literatur wird den angemeldeten Teilnehmern rechtzeitig bekannt gegeben.
Bemerkungen Die Veranstaltung richtet sich primär an die Doktorierenden der Graduiertenschule Social Sciences (G3S), steht aber auch den übrigen Doktorierenden und fortgeschrittenen MA-Studierenden des Departements Gesellschaftswissenschaften offen. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 beschränkt. Bei Überbuchung haben die Doktorierenden der G3S Vorrang.

 

Unterrichtssprache Deutsch
Einsatz digitaler Medien kein spezifischer Einsatz

 

Intervall täglich
Datum 16.12.2013 – 20.12.2013
Zeit Montag, 10.15-13.00 Kollegienhaus, Mehrzweckraum 035
Montag, 14.15-17.00 Rosshofgasse (Schnitz), Seminarraum S 02

Mo VM: Kollegienhaus, Mehrzweckraum

Mo NM: Rosshof, Schnitz S02

DI + Mi: Kollegienhaus, Mehrzweckraum

Do + Fr: Kollegienhaus, Seminarraum 212

Blockveranstaltung 16.-20.12.13: 10:15-13:00 und 14:15-17:00 Uhr

Datum Zeit Raum
Montag 16.12.2013 10.15-13.00 Uhr Kollegienhaus, Mehrzweckraum 035
Montag 16.12.2013 14.15-18.00 Uhr Rosshofgasse (Schnitz), Seminarraum S 02
Dienstag 17.12.2013 10.15-13.00 Uhr Kollegienhaus, Mehrzweckraum 035
Dienstag 17.12.2013 14.00-18.00 Uhr Kollegienhaus, Mehrzweckraum 035
Mittwoch 18.12.2013 10.15-13.00 Uhr Kollegienhaus, Mehrzweckraum 035
Mittwoch 18.12.2013 14.15-17.00 Uhr Kollegienhaus, Mehrzweckraum 035
Donnerstag 19.12.2013 10.15-13.00 Uhr Kollegienhaus, Seminarraum 212
Donnerstag 19.12.2013 14.15-17.00 Uhr Kollegienhaus, Seminarraum 212
Freitag 20.12.2013 10.15-13.00 Uhr Kollegienhaus, Seminarraum 212
Freitag 20.12.2013 14.15-17.00 Uhr Kollegienhaus, Seminarraum 212
Module Modul Soziologische Theorie (Master Studienfach Soziologie (Studienbeginn vor 01.08.2013))
Modul Soziologische Theorie MA (Master Studienfach Soziologie)
Leistungsüberprüfung Lehrveranst.-begleitend
An-/Abmeldung zur Leistungsüberprüfung Anmelden: Belegen; Abmelden: nicht erforderlich
Wiederholungsprüfung keine Wiederholungsprüfung
Skala Pass / Fail
Wiederholtes Belegen keine Wiederholung
Zuständige Fakultät Philosophisch-Historische Fakultät, studadmin-philhist@unibas.ch
Anbietende Organisationseinheit Fachbereich Soziologie

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