Zur Merkliste hinzufügen
Zurück

 

49073-01 - Vorlesung: Denkraum Griechenland: Multiperspektivische Annäherungen 2 KP

Semester Herbstsemester 2017
Angebotsmuster unregelmässig
Dozierende Madeleine Herren-Oesch (madeleine.herren-oesch@unibas.ch, BeurteilerIn)
Teresa Pullano (teresa.pullano@unibas.ch)
Ralph Weber (ralph.weber@unibas.ch)
Inhalt „Griechenland“ weckt vielfältige und höchst widersprüchliche Assoziationen, die von der Betonung der zentralen Rolle „Griechenlands“ als Wiege der westlichen Zivilisation bis hin zu tagespolitisch geprägten Wahrnehmungsmuster reichen. Die Bandbreite der mit Griechenland verbundenen Assoziationen zeigt dabei, dass Griechenland nicht nur eine geographisch definierte Entität darstellt: Im Rahmen der Lehrveranstaltung wird Griechenland daher als „Denkraum“ verstanden, dem sich interdisziplinär angenähert wird. Erst durch diese Art der Annäherung wird die Vielfältigkeit und Dynamik dieses Denkraumes fassbar. Die Lehrveranstaltung adressiert dabei folgende Themen: Geschichte Griechenlands als Sozial- und Steuerstaat; die Bedeutung der abendländischen Klassik im Bildungskanon Chinas; Fragen nach der Zugehörigkeit des griechischen Kulturerbes im Spannungsfeld zwischen Menschheitserbe und Nationalkultur; Migration und die Frage der griechisch-türkischen Beziehungen; Denkanstösse zu Polis, Freiheit und Schulden; Griechenland zwischen Orient und Okzident; die jüdische Geschichte Griechenlands sowie politische und kulturelle Bewegungen in Griechenland seit dem Ende des Kalten Krieges.
Lernziele - Interdisziplinäre Perspektiven auf Griechenland: Grundkenntnisse in griechischer Geschichte; in den griechisch-türkischen Beziehungen und in den sozialen und politischen Bewegungen Griechenlands
- Kritische Einordnung aktueller Entwicklungen in Griechenland durch politisch-historische Kontextualisierung
- Verständnis Griechenlands als dynamischer «Denkraum»
Literatur Heinz A. Richter, Griechenland im 20. Jahrhundert. Band 1: Megali Idea – Republik – Diktatur, Köln 1990; Lotze, Detlef: Griechische Geschichte. Von den Anfängen bis zum Hellenismus, München 2010.
Weblink Europainstitut

 

Unterrichtssprache Deutsch
Einsatz digitaler Medien kein spezifischer Einsatz
HörerInnen willkommen

 

Intervall Wochentag Zeit Raum

Keine Einzeltermine verfügbar, bitte informieren Sie sich direkt bei den Dozierenden.

Module Grundmodul Neuere und Neueste Geschichte (Bachelor Studienfach: Geschichte (Studienbeginn vor 01.08.2013))
Modul Analysefelder: Strukturen - Prozesse - Transformationen (Master Studiengang: Europäische Geschichte)
Modul Basis Neuere / Neueste Geschichte (Bachelor Studienfach: Geschichte)
Modul Ereignisse, Prozesse, Zusammenhänge (Master Studienfach: Geschichte (Studienbeginn vor 01.08.2013))
Modul Europäisierung und Globalisierung (Masterstudium: European Global Studies)
Modul Internationales Zusatzwissen (Masterstudium: European Studies (Studienbeginn vor 01.02.2015))
Modul Kommunikation und Vermittlung historischer Erkenntnisse (Master Studienfach: Geschichte (Studienbeginn vor 01.08.2013))
Modul Methoden und Diskurse historischer Forschung (Master Studienfach: Geschichte (Studienbeginn vor 01.08.2013))
Modul Profil: Moderne (Master Studiengang: Europäische Geschichte)
Modul Synthese (Master Studienfach: Geschichte)
Modul Vertiefung in Altertumswissenschaften und Geschichte (Master Studienfach: Alte Geschichte (Studienbeginn vor 01.08.2013))
Modul Vertiefung in Geschichte und Altertumswissenschaften BA (Bachelor Studiengang: Altertumswissenschaften)
Modul Vertiefung in Geschichte und Altertumswissenschaften BA (Bachelor Studienfach: Altertumswissenschaften)
Modul Vertiefung in Geschichte und Altertumswissenschaften MA (Master Studienfach: Alte Geschichte)
Leistungsüberprüfung Leistungsnachweis
Hinweise zur Leistungsüberprüfung Lehrveranst.-begleitend
An-/Abmeldung zur Leistungsüberprüfung Anmelden: Belegen; Abmelden: nicht erforderlich
Wiederholungsprüfung keine Wiederholungsprüfung
Skala Pass / Fail
Wiederholtes Belegen beliebig wiederholbar
Zuständige Fakultät Universität Basel
Anbietende Organisationseinheit Europainstitut

Zurück