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19846-01 - Proseminar: Alte Häuser, frische Erinnerungen und recycelte Popkultur. Einführung in das empirische Arbeiten am Beispiel von Geschichtsaneignungen 3 KP

Semester Frühjahrsemester 2019
Angebotsmuster Jedes Frühjahrsem.
Dozierende Sebastian Dümling (sebastian.duemling@unibas.ch, BeurteilerIn)
Inhalt Das Proseminar II bietet eine allgemeine Einführung in das empirische Arbeiten im Fach Kulturanthropologie. Wir setzen uns auseinander, wie wir in unserem Alltag Geschichte begegnen - also Geschichtskulturen in allen möglichen Formen - und nutzen dieses Thema als Übungsfeld, um zentrale Forschungsmethoden des Fachs zu erkunden.

Wir thematisieren, wie man eine Fragestellung entwickelt und ein Forschungskonzept erstellt und besprechen verschiedene Methoden der kulturanthropologischen Feldforschung - etwa: teilnehmende Beobachtungen und qualitative Interviews - wie der Medien- und Textanalyse - etwa Filminterpretation und Rezeptionsforschung.

Die Studierenden führen ein eigenes kleines Forschungsprojekt zum Thema durch, anhand dessen sie den kulturanthropologischen Forschungsprozess kennenlernen und üben.
Lernziele - Die Studierenden kennen grundlegende Literatur zur Geschichtskulturforschung und können diese wiedergeben, interpretieren und kritisch reflektieren.
- Die Studierenden setzen sich mit der Forschungshaltung in der Kulturanthropologie auseinander.
- Die Studierenden lernen verschiedene kulturanthropologische Forschungsmethoden kennen.
- Die Studierenden können geeignete Fragestellungen und Methoden für eine eigene Forschung wählen und begründen.
- Die Studierenden können die Methoden des empirischen Forschens in einer eigenen Untersuchung anwenden.
Literatur Bischoff, Christine, Karoline Oehme-Jüngling, Walter Leimgruber (Hrsg.): Methoden der Kulturanthropologie. Bern 2014.
Brigitte Frizzoni/Ingrid Tomkowiak (Hrsg.): Unterhaltung. Konzepte - Formen - Wirkungen. Zürich 2006.
Bemerkungen Die Teilnahme an einem empirischen Proseminar (Proseminar II) ist im Bachelor-Grundstudium der Kulturanthropologie Pflicht.

 

Teilnahmebedingungen Die Teilnehmerzahl ist aus Gründen der Qualitätssicherung der Lehre auf 40 beschränkt. Die Teilnehmenden werden nach Fachrichtung, Studiengang und in der Reihenfolge ihrer Anmeldung auf die Liste gesetzt. Wer im Rahmen von Auslandaufenthalten und von Austauschprogrammen in Basel studiert wird unabhängig vom Listenplatz immer aufgenommen.
Anmeldung zur Lehrveranstaltung Lehrveranstaltungen mit beschränkter Teilnehmerzahl können ab 01.01.2019 bis 10.02.2019 über MOnA belegt werden.
Die Zuteilung erfolgt durch die Dozierenden. Bis 15.02.2019 erhalten alle definitiv aufgenommenen Studierenden eine Bestätigungsmail des Dozierenden. Wer an der ersten Sitzung einer Veranstaltung dennoch unentschuldigt fehlt, wird von der Liste gestrichen.
In der ersten Sitzung einer Veranstaltung oder per Mail in der Woche der ersten Sitzung erfahren Studierende auf einer Warteposition, ob sie doch teilnehmen können.
Unterrichtssprache Deutsch
Einsatz digitaler Medien kein spezifischer Einsatz

 

Intervall Wochentag Zeit Raum

Keine Einzeltermine verfügbar, bitte informieren Sie sich direkt bei den Dozierenden.

Module Modul: Erweiterung Methodenkenntnisse BA (Bachelor Studienfach: Religionswissenschaft)
Modul: Grundlagen der Kulturanthropologie (Bachelor Studienfach: Kulturanthropologie)
Leistungsüberprüfung Lehrveranst.-begleitend
Hinweise zur Leistungsüberprüfung Aktive Teilnahme am Proseminar (inkl. vorbereitende Textlektüre), Arbeitspapiere und Kurzpräsentationen, Durchführen einer kleinen empirischen Forschung.
Für das Verfassen einer empirischen Proseminararbeit (im Bachelor-Grundstudium obligatorisch) erhalten die Studierenden drei zusätzliche Kreditpunkte.
An-/Abmeldung zur Leistungsüberprüfung Anmelden: Belegen; Abmelden: nicht erforderlich
Wiederholungsprüfung keine Wiederholungsprüfung
Skala Pass / Fail
Wiederholtes Belegen beliebig wiederholbar
Zuständige Fakultät Philosophisch-Historische Fakultät, studadmin-philhist@unibas.ch
Anbietende Organisationseinheit Fachbereich Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie

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