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| Semester | Herbstsemester 2026 |
| Angebotsmuster | einmalig |
| Dozierende | Sonja Ammann (sonja.ammann@unibas.ch, BeurteilerIn) |
| Inhalt | Dienstag, 22. September, 18:15 Uhr: Dr. Jesse Mirotznik (Universität Wien) Did the Pagans Really Believe in their Gods? An Ancient Jewish Perspective In his monograph, The Portrayal of Pagan Worship in the Hebrew Bible and Ancient Judaism, Jesse Mirotznik argues that a decisive change took place in ancient Jewish portrayals of the Other around the 3rd century B.C.E. In Israelite/Jewish literature composed up to this point, the worship of other gods and the reverence of their icons is consistently depicted as sincere, and its appeal, whether to Israelites or non-Israelites, is, as a rule, not questioned. At some point around the end of the 3rd century B.C.E., however, a new form of argument arises: that the worship of other gods and the reverence of their icons is, in fact, an entirely unattractive practice, and that even its practitioners must inwardly reject it. Put differently: while the devotees of 'false gods' appear to take these deities seriously, even they must know, on some level, that their gods are nonsense. In his lecture, Dr. Mirotznik will attempt to demonstrate some elements of this shift in ancient Jewish portrayals, in particular focusing on greed and sex, and their relationship to idolatry. (Dieser Vortrag ist zugleich Teil der Ringvorlesung «Falsche Götter», 79565-01.) Mittwoch, 14. Oktober, 18.15 Uhr: Prof. Dr. Thomas Krüger (Universität Zürich) [Thema Hiob, Titel noch offen] Mittwoch, 11. November, 18.15 Uhr: Prof. Dr. Angelika Berlejung (Universität Leipzig) Heiligtümer als epistemische Zentren. Tel Moza als Fallstudie Epistemische Zentren definieren sich durch ihre Rolle bei der Erzeugung, Regulierung und Institutionalisierung von Wissen. Dieser Vortrag konzentriert sich auf den theoretischen Hintergrund der Erforschung von Heiligtümern und ihren kultischen Assemblagen als Institutionen und Aufbewahrungsorte religiösen Wissens, d. h. als epistemische Zentren. Die beiden eisenzeitlichen Tempel von Tel Moza dienen als Fallstudie. Aufgrund der Datierung, der Lage, der Kontinuität des heiligen Ortes, ihrer Materialität und ihres kultischen Inventars wird argumentiert, dass beide Tempel eine epistemische religiöse Pluralität in der Eisenzeit belegen, einschließlich lokaler Formen von JHWH. Die Tempel von Moza fungierten als frühe epistemische Zentren – sie produzierten, formalisierten und vermittelten religiöses, rituelles, technisches, soziales, wirtschaftliches und politisches Wissen neben dem Tempel in Jerusalem. |
| Bemerkungen | Die Vorträge sind öffentlich und können auch einzeln besucht werden. |
| Teilnahmevoraussetzungen | keine |
| Unterrichtssprache | Deutsch |
| Einsatz digitaler Medien | kein spezifischer Einsatz |
| HörerInnen willkommen |
| Intervall | Wochentag | Zeit | Raum |
|---|---|---|---|
| unregelmässig | Siehe Einzeltermine | ||
Keine Einzeltermine verfügbar, bitte informieren Sie sich direkt bei den Dozierenden.
| Module |
Doktoratsstudium Theologie: Empfehlungen (Doktoratsstudium - Theologische Fakultät (Studienbeginn vor 01.02.2024)) Doktoratsstudium Theologie: Empfehlungen (Promotionsfach: Theologie (Dr. theol.)) Doktoratsstudium Theologie: Empfehlungen (Promotionsfach: Theologie (Dr. phil.)) Interner Wahlbereich Theologie: Empfehlungen (Bachelorstudium: Theologie) Interner Wahlbereich Theologie: Empfehlungen (Masterstudium: Theologie) Modul: Geschichte, Literatur, Religion (Master Studienfach: Jüdische Studien) Modul: Semitische Philologie (SPh) (Masterstudium: Theologie) Wahlbereich Bachelor Jüdische Studien: Empfehlungen (Bachelor Studienfach: Jüdische Studien) Wahlbereich Bachelor Theologie: Empfehlungen (Bachelor Studienfach: Theologie) Wahlbereich Master Theologie: Empfehlungen (Master Studienfach: Theologie) |
| Prüfung | Leistungsnachweis |
| Hinweise zur Prüfung | Für den Erwerb von ECTS müssen alle drei Vorträge besucht und ein Essay verfasst werden. Für den Essay (3-5 Seiten) gibt es zwei Möglichkeiten: a) Essay über einen der Vorträge: Einführung ins Thema mit Hilfe von wissenschaftlicher Sekundärliteratur, Zusammenfassung des Vortrags, abgeschlossen durch eine Diskussion. b) Essay über zwei Vorträge: Diskussion eines Themas, das in zwei Vorträgen berührt wurde, unter Bezugnahme auf Sekundärliteratur. Einreichungsfrist für den Essay ist der 18. Januar 2027. |
| An-/Abmeldung zur Prüfung | Anmelden: Belegen; Abmelden: Dozierende |
| Wiederholungsprüfung | eine Wiederholung, bester Versuch zählt |
| Skala | Pass / Fail |
| Belegen bei Nichtbestehen | nicht wiederholbar |
| Zuständige Fakultät | Theologische Fakultät, studiendekanat-theol@unibas.ch |
| Anbietende Organisationseinheit | Fachbereich Theologie |