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Semester | Frühjahrsemester 2015 |
Angebotsmuster | Jedes Frühjahrsem. |
Dozierende |
Michael Beckmann (michael.beckmann@unibas.ch, BeurteilerIn)
Dragan Ilic (dragan.ilic@unibas.ch) |
Inhalt | Inhalt Teil Game Theory: Statische und dynamische Spiele mit vollständiger Information Statische und dynamische Spiele mit unvollständiger Information Evolutionäre Spieltheorie Inhalt Teil Theory of the Firm: Transaktionskostentheorie Arrow-Debreu Welt Prinzipal-Agent Theorie Theorie der Verfügungsrechte Resource-based View of the Firm Komplementaritäten und organisatorischer Wandel Interne Organisation der Unternehmung |
Lernziele | Auf Märkten und in Organisationen treffen die involvierten Akteure eine Reihe von Entscheidungen. Ein Teil dieser Entscheidungen kann dabei unabhängig von den Entscheidungen und Handlungen anderer Akteure erfolgen. Der weitaus grössere Teil an ökonomischen Entscheidungen betrifft allerdings Fragen der Zusammenarbeit von Akteuren (Kooperation) sowie Fragen der Abstimmung von Aktivitäten (Koordination). In diesem Fall werden Entscheidungen also interdependent getroffen. Die eigene Entscheidung hängt massgeblich von den Handlungen anderer Akteure ab. Die Veranstaltung „Game Theory and Theory of the Firm“ thematisiert Situationen interdependenter Entscheidungen von Akteuren, die auf Märkten oder in Unternehmen interagieren. Im Teil „Game Theory“ stehen dabei grundlegende Fragen der strategischen Interaktion im Vordergrund. Der Teil „Theory of the Firm“ setzt hingegen die Schwerpunkte auf Interaktionen zwischen und innerhalb von Unternehmen. Ziel der Vorlesung Game Theory ist das Verständnis für und die Beherrschung der fundamentalen Konzepte der Spieltheorie. Die zu erarbeitende methodologische Toolbox findet in zahlreichen ökonomischen Gebieten Anwendung, wie z. B. bei Markteintritten, bei Verhandlungen, bei Auktionen oder bei Interaktionen zwischen und innerhalb von Firmen. In der Vorlesung wird dies an konkreten Beispielen illustriert. Die Studierenden sollen befähigt werden, die erlernten Konzepte auf eigenständige Settings anzuwenden. Im Teil Theory of the Firm sollen die Studierenden lernen, warum Unternehmen auf realen, unvollkommenen Märkten entstehen und wie sie sich verändern. Weiterhin soll geklärt werden, warum nicht alle ökonomischen Entscheidungen über den Marktmechanismus koordiniert werden und warum nicht jegliche Produktion von einem einzelnen Mega-Unternehmen realisiert wird. Ausserdem erfahren die Studierenden, wie Unternehmen auf Dauer wettbewerbsfähig sein können und ihre organisatorische Architektur ausgestalten sollten. Schliesslich möchte die Veranstaltung vermitteln, auf welche Weise die hier erlernten Methoden in verschiedenen ökonomischen Disziplinen zur Anwendung kommen können. |
Literatur | Literatur Teil Game Theory: Gibbons, R. (1992): A Primer in Game Theory. Prentice Hall. Berninghaus, R., K.M. Erhart, W. Gut (2010): Strategische Spiele: Eine Einführung in die Spieltheorie. Springer. Literatur Teil Theory of the Firm: Douma, S., H. Schreuder (2013): Economic approaches to organizations, 5th edition, New York. Kräkel, M. (2012): Organisation und Management, 5. Auflage, Tübingen. Picot, A., H. Dietl, E. Franck (2008): Organisation: Eine ökonomische Perspektive, 5. Auflage, Stuttgart. Rickets, M. (2002): The economics of business enterprise: an introduction to economic organization and the theory of the firm. Cheltenham, UK, Northampton, MA, USA. Weitere Literaturangaben erfolgen während der Veranstaltungen. |
Weblink | Weblink |
Teilnahmevoraussetzungen | Abgeschlossenes Bachelorstudium in Wirtschaftswissenschaften |
Anmeldung zur Lehrveranstaltung | Belegen in MOnA; Eucor-Studierende und Austausch -Studierende melden sich bitte innerhalb der Belegfrist über das Studentensekretariat im Kollegienhaus an. Belegen = Anmeldung zur Prüfung. |
Unterrichtssprache | Deutsch |
Einsatz digitaler Medien | kein spezifischer Einsatz |
Intervall | Wochentag | Zeit | Raum |
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Keine Einzeltermine verfügbar, bitte informieren Sie sich direkt bei den Dozierenden.
Module |
Kernmodul BWL (Master Wirtschaftswissenschaften) (Pflicht) Modul Methoden der Wirtschaftswissenschaften (Master European Global Studies) Modul Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen der Europäischen Integration (Master European Studies (Studienbeginn vor 01.02.2015)) |
Prüfung | Semesterendprüfung |
Hinweise zur Prüfung | schriftliche Klausur: 10.06.2015; 12:30-14:00. Vesalianum: A-B; Bernoullianum: C-K; Aula: L-Z. Die Adressen der Prüfungsräume finden Sie hier: http://wwz.unibas.ch/studium/pruefungen/raeume/. Bitte kontrollieren Sie die Raumzuteilung kurz vor den Prüfungen noch einmal! Vom 17.03.15 bis zum 31.03.15 / 12:00 Uhr können Sie sich schriftlich per Formular noch von der Prüfung abmelden. Abmeldungen per Email werden nicht entgegengenommen, das Abmeldeformular finden Sie auf der Homepage des Studiendekanats. Bis zum 16.03.15 melden Sie sich bitte ausschliesslich in MONA ab. Die Prüfungsräume werden bis zum 18.05.15 publiziert. |
An-/Abmeldung zur Prüfung | Anmeldung: Belegen |
Wiederholungsprüfung | keine Wiederholungsprüfung |
Skala | 1-6 0,1 |
Belegen bei Nichtbestehen | beliebig wiederholbar |
Zuständige Fakultät | Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät / WWZ, studiendekanat-wwz@unibas.ch |
Anbietende Organisationseinheit | Personal und Organisation |