Zurück zur Auswahl
| Semester | Frühjahrsemester 2026 |
| Angebotsmuster | einmalig |
| Dozierende | Dominique Grisard (dominique.grisard@unibas.ch, BeurteilerIn) |
| Inhalt | In diesem Seminar wird die Entwicklung des kuratorischen Berufsbilds – ausgehend vom lateinischen Ursprung „curare“ (pflegen, Sorge tragen) – als roter Faden genutzt, um den Persistenz des autoritären Geniekults, aber auch den zunehmenden gesellschaftlichen Druck, als Institution zugänglich, divers und partizipativ zu sein, aus einer Geschlechterperspektive zu beleuchten. Während Kunstmuseen gegen aussen zunehmend Diversität und Inklusion thematisieren, bleiben die internen Produktionsbedingungen oft von traditionellen Hierarchien und Ausschlüssen geprägt. Fokus 1: Personal & Leitung – Abkehr vom autoritären Genie-Gestus hin zu caring leadership? Heute werden 57% der Schweizer Kunstmuseen von Direktorinnen geleitet. Bestehen bleibt eine Diskrepanz zwischen einem relativ hohen Frauenanteil in der operativen Leitung von Kunstmuseen und der männlichen Dominanz in der strategischen Leitung. Die Ära von Harald Szeemann etablierte das Bild des Kurators als „obsessiven Ausstellungsmacher“ und einsamen Regisseur, dessen Machtanspruch oft in starren, hierarchischen Strukturen innerhalb Schweizer Kunsträumen zementiert wurde. Im Seminar kontrastieren wir diesen historisch männlich codierten Leitungsstil mit heutigen Anforderungen. Hypothese: Zeitgenössisches Kuratieren erfordert zunehmend transparente Leitung, Teamorientierung und die Überwindung des „Erschöpfungskults“, der Szeemanns Arbeitsweise noch romantisierte. Weiterhin verehrt/begehrt werden einsame/einzelne Künstler*innen-Genies. Fragen: Welche Leitungsstile prägen Schweizer Kunstinstitutionen? Wir diskutieren den Wandel von autoritären, patriarchalen Strukturen hin zu Modellen der geteilten Leitung (Co-Direktion). Wie verändert sich die operative Leitung, wenn Kuratieren nicht mehr als Machtausübung, sondern als moderierende Beziehungsarbeit verstanden wird? Fokus 2: Programmatik: Vom männlichen Kanon zu Sichtbarkeit und Fürsorge von Künstlerinnen*? In jüngster Zeit gibt es gefühlt deutlich mehr Ausstellungen von Künstlerinnen*, Statistiken, die dies belegen, gibt es hingegen keine. 2019 warn in den Schweizer Kunstmuseen nur 26% aller Einzelausstellungen von Künstlerinnen. Noch eindrücklicher ist das Geschlechterverhältnis in den Kunstsammlungen. Mit 4 % im Kunsthaus ZH und Kunstmuseum Basel und 5% im Kunstmuseum Bern, sind Künstlerinnen massiv untervertreten. Hypothese: Während das Szeemann’sche Modell auf der Entdeckung des „genialen (meist männlichen) Künstlers“ basierte, verschiebt sich die Programmatik heute hin zu „Curating with Care“. Das bedeutet: • Repräsentation: Aktive Sorge um die Sichtbarkeit von Künstlerinnen* und marginalisierten Positionen. • Kontextualisierung: Ein Bewusstsein dafür, dass Werke nicht im luftleeren Raum stehen, sondern in globale Machtverhältnisse eingebettet sind. Wir untersuchen, wie Schweizer Kunstinstitutionen durch diese neue kuratorische Fürsorge den einseitigen Fokus auf Einzelausstellungen männlicher Heroen aufbrechen. Fragen: • Nach welchen Kriterien wird gesammelt und ausgestellt? • Wie beeinflusst die geografische Herkunft in Kombination mit Geschlecht den Marktwert und die Kanonisierung? • Welche Rolle spielen kuratorische Praktiken bei der Dekonstruktion oder Zementierung von Geschlechterstereotypen? Fokus 3: Care-Infrastrukturen – Das Kunstmuseum als Sorge-Raum? Hypothese: Der Begriff „curare“ kehrt heute zu seiner ursprünglichen Bedeutung der Sorgearbeit zurück, aber: „Curating with Care“ bedeutet heute nicht mehr nur die Pflege von Kunstobjekten, sondern die Sorge für das gesamte soziale Gefüge des Museums als Teil von Gesellschaft: Fragen: • Wie gehen Kurator*innen verantwortungsvoll mit Leihgeber*innen, Kunstschaffenden, Sicherheits- und Reinigungspersonal oder externen Expert*innen für Diversität und Inklusion um? • Wie öffnen sich Museen für bisher ausgeschlossene Gruppen als Arbeitgeber*innen und Besucher*innen? • Unter dem Begriff der Caring Infrastructures diskutieren wir Ansätze, die das Museum als Ort der sozialen Verantwortung und Teilhabe neu definieren und öffnen. Wir untersuchen Best Practices und Initiativen, die eine Demokratisierung des Museums fordern: • Innere Care-Arbeit: Faire Anstellungsbedingungen, Elternschaft im Kulturbetrieb und der Abbau von Überstunden-Mentalität, Sensibilisierung und . • Äussere Care-Arbeit: Konzepte zur Demokratisierung und „Provinzialisierung“ des westlichen Kanons und zur aktiven Teilhabe des Publikums. Anstatt die „Provinz“ belehren zu wollen, zielt Kuratieren mit care auf die Situierung und „Provinzialisierung“ des eigenen Standpunkts ab. Im Seminar besuchen wir verschiedene Ausstellungen und führen Gespräche mit Kurator*innen. Wir reflektieren über neue Formate, die bisher minorisierte Gruppen und soziale Bewegungen ins Museum holen. Wir besuchen bewusst auch Off-Spaces und reflektieren über deren Zugänglichkeit. Auch lernen wir Best Practices kennen: Als Reaktion auf Machtmissbrauch in den Kulturinstitutionen, deren Ausschlüsse werden • umfassende Verhaltenskodizes entwickelt, • Beiräte institutionalisiert, die aktiv über Programmatik und Care-Policies mitentscheiden, • unabhängige Anlaufstellen etabliert als Kontrollinstanz gegen Machtmissbrauch, • Rückzugsräume etabliert und • vielfältigere, inklusivere Vermittlungsangebote entwickelt. Im besten Fall wird Care für Diversität und Inklusion zur kuratorische Grundbedingung. |
| Lernziele | Die Teilnehmenden erwerben die Fähigkeit, Kunstinstitutionen als historisch gewachsenen, vergeschlechtlichten Arbeits- und Repräsentationsraum kritisch zu analysieren. Sie lernen Forderungen und Initiativen kennen, die das Museum in Richtung Geschlechtergerechtigkeit und sozialer Nachhaltigkeit (Care) aktiv zu transformieren versuchen. |
| Literatur | Literatur Asche, Farina; Döring, Daniela; Sternfeld, Nora: “The Radical Democratic Museum”- A Conversation about the Potentials of a New Museum Definition, Museological Review: What is a Museum Today? 24, 2020, S. 34-41. Bailer, Sascia: Caring Infrastructures. Transforming the Arts through Feminist Curating, Transcript, 2024, S. 83-1, https://www.transcript-verlag.de/media/pdf/f2/0c/29/oa9783839475454qA22GSwxzx1kC.pdf. Balsley Stroier, Nanna: Democratising Power Relations in Art Institutions, Museological Review: What is a Museum Today? 24, 2020, S. 12-22. Bishop, Claire: Radical Museology, or, What's Contemporary in Museums of Contemporary Art?, London: Koenig Books, 2013, 79 pp; 2nd ed., rev., 2014, S. 1-27 ; 37-46. Bishop, Claire: Black Box, White Cube, Grey Zone: Performance Exhibitions and Hybrid Spectatorship, in : ders.: Disordered Attention: How We Look at Art and Performance Today, London: Verso, Jun 2024, S. 77-94 ; 102-108. Bühler, Kathleen: Zum Politischen des Kuratierens, in: Sønke Gau, Angeli Sachs, Thomas Sieber (Hg.): Museum und Ausstellung als gesellschaftlicher Raum. Praktiken, Positionen, Perspektiven, Transcript, 2024, S. 123-134. Bürgi, Jonas: Kollaboration – für Wissen, das Teilhabe erst möglich macht, in: Sønke Gau, Sachs, Angeli Thomas Sieber (Hg.): Museum und Ausstellung als gesellschaftlicher Raum. Praktiken, Positionen, Perspektiven, Transcript, 2024, S. 43-46. Buurman, Nanne: Angels in the White Cube? Rhetorics of Curatorial Innocence at doCumenta (13), OnCurating 29, Mai 2026, S. 146-160, https://on-curating.org/files/oc/dateiverwaltung/issue-29/PDF_to_Download/OnCurating_Issue29_DINA4.pdf Deliss, Clémentine: The Metabolic Museum, KW Institute for Contemporary Art, 2020. Eberle, Elisabeth: Mind the Gap! Ein künstlerisches Archiv von Elisabeth Eberle mit Fundstücken zu den ungleichen Geschlechterverhältnissen in der Kunst 2010-2021, OnCurating, 2023. Grasskamp, Walter, The White Wall – On the Prehistory of the ‘White Cube’, in: OnCurating 9, 2011, https://www.on-curating.org/issue-9-reader/the-white-wall-on-the-prehistory-of-the-white-cube.html Fokianaki, iLiana: The Bureau of Care: Introductory Notes on the Care-less and Care-full, E-Flux 113, November 2020, https://www.e-flux.com/journal/113/359463/the-bureau-of-care-introductory-notes-on-the-care-less-and-care-full. Fokianaki, iLiana: The Mother is Dead, Long Live (m)Othercare: Care as Alterity, an Introduction, E-Flux 153, April 2025, https://www.e-flux.com/journal/153/663928/the-mother-is-dead-long-live-m-othercare-care-as-alterity-an-introduction Judah, Hettie: How Not to Exclude Artist Mothers (and other Parents), Lund Humphries, 2022. Jacques, Juliet: Museum Without Objects, Tribune, 30. April 2025, https://tribunemag.co.uk/2025/04/museum-without-objects Jilani, Sarah: The Disordered Museum, Art Review, 13 September 2024, https://artreview.com/the-disordered-museum-francoise-verges-interview-sarah-jilani/. Katz, Jonathan & Söll, Änne: Editorial «Queer Exhibitions/Queer Curating», OnCurating 37, Mai 2018, S. 2-4, https://on-curating.org/files/oc/dateiverwaltung/issue-38/PDF_To_Download/oncurating_37_queer_WEB.pdf Hassler, Katrin: Kunst und Gender. Zur Bedeutung von Geschlecht für die Einnahme von Spitzenpositionen im Kunstfeld, Transcript, 2017, S. 9-22; 255-276. Hufschmidt, Isabel: The Queer Institutional. Or How to Inspire Queer Curating, OnCurating 37, Mai 2018, S. 29-32, https://on-curating.org/files/oc/dateiverwaltung/issue-38/PDF_To_Download/oncurating_37_queer_WEB.pdf Mandel, Birgit & Gröndahl, Peter: Change Management und Transformation klassischer Kultureinrichtungen, Springer, 2025. Meyer, Andrea/Savoy, Bénédicte: Towards a Transnational History of Museums – An Introduction, in: Meyer/Savoy (Hg.), The Museum is Open. Towards a Transnational History of Museums 1750-1940, Berlin/Boston 2013 (De Gruyter), S. 1-16. Meyer, Andrea/Savoy, Bénédicte: Wie national sind Nationalgalerien? Einige Überlegungen zum weltweiten Museumsboom seit 1800, in: Verwiebe, Birgit/ Wesenberg, Angelika (Hg.), Die Gründung der Nationalgalerie in Berlin. Der Stifter Wagener und seine Bilder, Köln/Weimar/Wien (Böhlau) 2013, S. 221-235. Millioud, Florence: Art Basel: Kunst von Frauen ist plötzlich gefragt. Dieses Bild knackt mit 13 Millionen den Rekord, Tages Anzeiger, 18.6.2025, https://www.tagesanzeiger.ch/art-basel-kunst-von-frauen-ist-auf-einmal-gefragt-701874579768 Prottas, Nathaniel: Interview with Nora Sternfeld, Author of Das radikaldemokratische Museum, Journal of Museum Education 45:2, S. 210-220, https://sci-hub.st/10.1080/10598650.2020.1740869. Richter, Dorothee: Elisabeth Eberle. Interviewed by Dorothee Richter, OnCurating 48, September 2020, S. 62-65, https://www.on-curating.org/issue-48-reader/elisabeth-eberle.html Yunci Cai: What is in a Museum Definition? Reflections on ICOM’s New Museum Definition, Museological Review: What is a Museum Today? 24, 2020, S. 7. Sachs, Angeli: Aktivismus in der künstlerischen und kuratorischen Praxis, in: Sønke Gau, Angeli Sachs, Thomas Sieber (Hg.): Museum und Ausstellung als gesellschaftlicher Raum. Praktiken, Positionen, Perspektiven, Transcript 2024, S. 109-122. Savoy, Bénédicte: Looting of Art: the Museum as a Place of Legitimisation, in: Sofia Nestor (Hg.): War-booty: a common European cultural heritage, an international Symposium at the Royal Armoury 29-31 May 2008, Livrustkammaren, 2009, S. 11-24. Savoy, Bénédicte: The looting of art: the museum as a place of legitimization, in: Ellinoor Bergvelt, Debora J. Meijers, Lieske Tibbe, Elsa van Wezel (Hg.) Napoleon ́s Legacy: The Rise of National Museums in Europe 1794-1830, G + H Verlag, 2009, S. 29-39. Spanka, Lisa: Vergegenwärtigungen von Geschlecht und Nation im Museum. Das Deutsche Historische Museum und das Dänische Nationalmuseum im Vergleich, Transcript, 2019, S. 15-25; https://www.fembooks.de/mediafiles/Leseprobe/Vergegenwaertigungen%20von%20Geschlecht%20und%20Nation%20im%20Museum.pdf Sternfeld, Nora: Das Museum deprovinzialisieren. Was wäre ein Museum, wenn es kein westliches Konzept wäre?, in: ders.: Das radikaldemokratische Museum, De Gruyter, 2018, 85-96. Vergès, Francoise: Für eine Dekolonisierung des Museums, Passagen Verlag, 2025. |
| Teilnahmevoraussetzungen | Regelmässige aktive Teilnahme, auch an gewissen Abend- und Sonntagsterminen: 20.3., 12.15-14.00 Führung durch die Ausstellung «Here / She / Now» und Gespräch mit Kuratorin Isabel Balzer, Villa Renata, Socinstrasse 16, https://villa-renata.ch/ausstellungen/she-here-now. 24.3., 18:30 – 19.30 Podiumsdiskussion im Rahmen der Ausstellung «Here / She / Now», Villa Renata, mit Elisabeth Eberle, moderiert von Dominique Grisard 16.4., 18.00 – 20.00 Kitchen Politics Workshop, Archiv der vollen Bäuche, Ausstellungsraum Kleines Klingental, https://ausstellungsraum.ch/veranstaltungen/archiv-der-vollen-baeuche/ 17.4., 12.15-14.00 Führung durch die Ausstellung The First Homosexual und anschliessendes Gespräch mit Kurator*in Len Schaller, Kunstmuseum Basel Neubau, https://kunstmuseumbasel.ch/de/ausstellungen/2026/the-first-homosexuals. 17.5., ab 10-16:45 IDAHOBIT-Sonntag im Kunstmuseum Basel |
| Unterrichtssprache | Deutsch |
| Einsatz digitaler Medien | kein spezifischer Einsatz |
| Intervall | Wochentag | Zeit | Raum |
|---|---|---|---|
| wöchentlich | Freitag | 12.15-14.00 | Rheinsprung 21, Seminarraum 00.004 |
| Datum | Zeit | Raum |
|---|---|---|
| Freitag 20.02.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Rheinsprung 21, Seminarraum 00.004 |
| Freitag 27.02.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Fasnachtsferien |
| Freitag 06.03.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Rheinsprung 21, Seminarraum 00.004 |
| Freitag 13.03.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Rheinsprung 21, Seminarraum 00.004 |
| Freitag 20.03.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Rheinsprung 21, Seminarraum 00.004 |
| Freitag 27.03.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Rheinsprung 21, Seminarraum 00.004 |
| Freitag 03.04.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Ostern |
| Freitag 10.04.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Rheinsprung 21, Seminarraum 00.004 |
| Freitag 17.04.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Rheinsprung 21, Seminarraum 00.004 |
| Freitag 24.04.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Rheinsprung 21, Seminarraum 00.004 |
| Freitag 01.05.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Tag der Arbeit |
| Freitag 08.05.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Rheinsprung 21, Seminarraum 00.004 |
| Freitag 15.05.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Auffahrt |
| Freitag 22.05.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Rheinsprung 21, Seminarraum 00.004 |
| Freitag 29.05.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Rheinsprung 21, Seminarraum 00.004 |
| Module |
Modul: Praktische Kulturanthropologie MA (Master Studienfach: Kulturanthropologie) Modul: Research Lab Kulturanthropologie (Master Studienfach: Kulturanthropologie) Modul: Sachthemen der Ethnologie (Bachelor Studienfach: Ethnologie) Modul: Theory and General Anthropology (Master Studienfach: Anthropology) Modul: Vertiefung Themenfelder der Geschlechterforschung (Master Studienfach: Geschlechterforschung) |
| Prüfung | Lehrveranst.-begleitend |
| Hinweise zur Prüfung | Leistungsnachweise: 5-minütiger mündlicher Input oder Merkblatt zu einem der Seminarthemen Blogbeitrag auf artofintervention.ch (siehe Stylesheet) |
| An-/Abmeldung zur Prüfung | Anmelden: Belegen; Abmelden: nicht erforderlich |
| Wiederholungsprüfung | keine Wiederholungsprüfung |
| Skala | Pass / Fail |
| Belegen bei Nichtbestehen | nicht wiederholbar |
| Zuständige Fakultät | Philosophisch-Historische Fakultät, studadmin-philhist@unibas.ch |
| Anbietende Organisationseinheit | Fachbereich Gender Studies |