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79438-01 - Seminar: Schellings Spätphilosophie (3 KP)

Semester Herbstsemester 2026
Angebotsmuster einmalig
Dozierende Karen Koch (karen.koch@unibas.ch, BeurteilerIn)
Inhalt In seiner Spätphilosophie unterscheidet Schelling zwischen dem, was er negative Philosophie und dem, was er positive Philosophie nennt. Diese Unterscheidung lässt sich als eine Unterscheidung verstehen, mit der abgehandelt wird, was eigentlich Philosophie rein durch Denken zu leisten imstande ist (negative Philosophie) und was sich diesem Denken entzieht (positive Philosophie). Eine bloß negative Philosophie, eine Darlegung der Strukturen des Denkens, die die Strukturen des Seins sein sollen, eine Vernunftmetaphysik, muss Schelling zufolge überwunden und von einer positiven Philosophie, einer Philosophie, die auf die Faktizität des Seienden und (nicht-diskursive) Erfahrung der Wirklichkeit pocht, ergänzt werden.
Diese Unterscheidung ist historisch interessant als die Überwindung einer negativen Philosophie auch eine Kritik an Hegel und rein rationaler Philosophie insgesamt einschließt. Anders gesagt: Allein durch Denken, durch das Darlegen begrifflicher Strukturen, lässt sich die Wirklichkeit nicht erschließen.
Systematisch ist sie spannend, da sie u.a. folgende Fragen aufwirft: Wo greift eine Philosophie zu kurz, die meint, dass allein durch Denken die Wirklichkeit erschlossen werden kann? Was gelingt einer solchen Philosophie Schelling zufolge nicht? Inwiefern muss sich Philosophie auch mit Formen des Nicht-Begrifflichen auseinandersetzen? Auf was für einer Erfahrung beruht positive Philosophie genau? Und in welchem Verhältnis steht sie zu einer Philosophie als Vernunftmetaphysik, zur negativen Philosophie?
Vor dem Hintergrund dieser Fragen werden wir in diesem Seminar Schellings Unterscheidung zwischen positiver und negativer Philosophie nachgehen und sie anhand ausgewählter Textstellen diskutieren. Ein Reader wird zu Beginn des Seminars bereitgestellt.

 

Unterrichtssprache Deutsch
Einsatz digitaler Medien kein spezifischer Einsatz
HörerInnen willkommen

 

Intervall Wochentag Zeit Raum
wöchentlich Mittwoch 12.15-14.00 Steinengraben 5, Seminarraum gross 302

Einzeltermine

Datum Zeit Raum
Mittwoch 23.09.2026 12.15-14.00 Uhr Steinengraben 5, Seminarraum gross 302
Mittwoch 30.09.2026 12.15-14.00 Uhr Steinengraben 5, Seminarraum gross 302
Mittwoch 07.10.2026 12.15-14.00 Uhr Steinengraben 5, Seminarraum gross 302
Mittwoch 14.10.2026 12.15-14.00 Uhr Steinengraben 5, Seminarraum gross 302
Mittwoch 21.10.2026 12.15-14.00 Uhr Steinengraben 5, Seminarraum gross 302
Mittwoch 28.10.2026 12.15-14.00 Uhr Steinengraben 5, Seminarraum gross 302
Mittwoch 04.11.2026 12.15-14.00 Uhr Steinengraben 5, Seminarraum gross 302
Mittwoch 11.11.2026 12.15-14.00 Uhr Steinengraben 5, Seminarraum gross 302
Mittwoch 18.11.2026 12.15-14.00 Uhr Steinengraben 5, Seminarraum gross 302
Mittwoch 25.11.2026 12.15-14.00 Uhr Steinengraben 5, Seminarraum gross 302
Mittwoch 02.12.2026 12.15-14.00 Uhr Steinengraben 5, Seminarraum gross 302
Mittwoch 09.12.2026 12.15-14.00 Uhr Steinengraben 5, Seminarraum gross 302
Mittwoch 16.12.2026 12.15-14.00 Uhr Steinengraben 5, Seminarraum gross 302
Module Modul: Klassiker der Theoretischen Philosophie (Bachelor Studienfach: Philosophie)
Modul: Theoretische Philosophie (Master Studienfach: Philosophie)
Prüfung Lehrveranst.-begleitend
An-/Abmeldung zur Prüfung Anmelden: Belegen; Abmelden: nicht erforderlich
Wiederholungsprüfung keine Wiederholungsprüfung
Skala Pass / Fail
Belegen bei Nichtbestehen nicht wiederholbar
Zuständige Fakultät Philosophisch-Historische Fakultät, studadmin-philhist@unibas.ch
Anbietende Organisationseinheit Fachbereich Philosophie

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