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| Semester | Herbstsemester 2026 |
| Angebotsmuster | einmalig |
| Dozierende | Karen Koch (karen.koch@unibas.ch, BeurteilerIn) |
| Inhalt | In seiner Spätphilosophie unterscheidet Schelling zwischen dem, was er negative Philosophie und dem, was er positive Philosophie nennt. Diese Unterscheidung lässt sich als eine Unterscheidung verstehen, mit der abgehandelt wird, was eigentlich Philosophie rein durch Denken zu leisten imstande ist (negative Philosophie) und was sich diesem Denken entzieht (positive Philosophie). Eine bloß negative Philosophie, eine Darlegung der Strukturen des Denkens, die die Strukturen des Seins sein sollen, eine Vernunftmetaphysik, muss Schelling zufolge überwunden und von einer positiven Philosophie, einer Philosophie, die auf die Faktizität des Seienden und (nicht-diskursive) Erfahrung der Wirklichkeit pocht, ergänzt werden. Diese Unterscheidung ist historisch interessant als die Überwindung einer negativen Philosophie auch eine Kritik an Hegel und rein rationaler Philosophie insgesamt einschließt. Anders gesagt: Allein durch Denken, durch das Darlegen begrifflicher Strukturen, lässt sich die Wirklichkeit nicht erschließen. Systematisch ist sie spannend, da sie u.a. folgende Fragen aufwirft: Wo greift eine Philosophie zu kurz, die meint, dass allein durch Denken die Wirklichkeit erschlossen werden kann? Was gelingt einer solchen Philosophie Schelling zufolge nicht? Inwiefern muss sich Philosophie auch mit Formen des Nicht-Begrifflichen auseinandersetzen? Auf was für einer Erfahrung beruht positive Philosophie genau? Und in welchem Verhältnis steht sie zu einer Philosophie als Vernunftmetaphysik, zur negativen Philosophie? Vor dem Hintergrund dieser Fragen werden wir in diesem Seminar Schellings Unterscheidung zwischen positiver und negativer Philosophie nachgehen und sie anhand ausgewählter Textstellen diskutieren. Ein Reader wird zu Beginn des Seminars bereitgestellt. |
| Unterrichtssprache | Deutsch |
| Einsatz digitaler Medien | kein spezifischer Einsatz |
| HörerInnen willkommen |
| Intervall | Wochentag | Zeit | Raum |
|---|---|---|---|
| wöchentlich | Mittwoch | 12.15-14.00 | Steinengraben 5, Seminarraum gross 302 |
| Datum | Zeit | Raum |
|---|---|---|
| Mittwoch 23.09.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Steinengraben 5, Seminarraum gross 302 |
| Mittwoch 30.09.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Steinengraben 5, Seminarraum gross 302 |
| Mittwoch 07.10.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Steinengraben 5, Seminarraum gross 302 |
| Mittwoch 14.10.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Steinengraben 5, Seminarraum gross 302 |
| Mittwoch 21.10.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Steinengraben 5, Seminarraum gross 302 |
| Mittwoch 28.10.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Steinengraben 5, Seminarraum gross 302 |
| Mittwoch 04.11.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Steinengraben 5, Seminarraum gross 302 |
| Mittwoch 11.11.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Steinengraben 5, Seminarraum gross 302 |
| Mittwoch 18.11.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Steinengraben 5, Seminarraum gross 302 |
| Mittwoch 25.11.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Steinengraben 5, Seminarraum gross 302 |
| Mittwoch 02.12.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Steinengraben 5, Seminarraum gross 302 |
| Mittwoch 09.12.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Steinengraben 5, Seminarraum gross 302 |
| Mittwoch 16.12.2026 | 12.15-14.00 Uhr | Steinengraben 5, Seminarraum gross 302 |
| Module |
Modul: Klassiker der Theoretischen Philosophie (Bachelor Studienfach: Philosophie) Modul: Theoretische Philosophie (Master Studienfach: Philosophie) |
| Prüfung | Lehrveranst.-begleitend |
| An-/Abmeldung zur Prüfung | Anmelden: Belegen; Abmelden: nicht erforderlich |
| Wiederholungsprüfung | keine Wiederholungsprüfung |
| Skala | Pass / Fail |
| Belegen bei Nichtbestehen | nicht wiederholbar |
| Zuständige Fakultät | Philosophisch-Historische Fakultät, studadmin-philhist@unibas.ch |
| Anbietende Organisationseinheit | Fachbereich Philosophie |