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79529-01 - Seminar: Stranger Things. Eine Serienanalyse im Upside Down (3 KP)

Semester Herbstsemester 2026
Angebotsmuster einmalig
Dozierende Christian Harun Maye (harunchristian.maye@unibas.ch, BeurteilerIn)
Inhalt The TERRIBLE SHRIEKING sound abruptly stops. The bulb dims. Returning to normal wattage. We PULL AWAY from the light. The shed is empty. Will has vanished. MAIN TITLES.

Ein Junge, der Will heisst, verschwindet. Ein Mädchen, das nach einer Tätowierung auf ihrem Unterarm Eleven oder einfach nur El heisst, taucht gleichzeitig auf. Alles, was die Serie zeigt, ist zugleich vertraut und seltsam. Die Serie nimmt viele Motive aus Science-Fiction- und Horrorfilmen der 1980er Jahre auf, die sich mit Kindern und Jugendlichen beschäftigen, deren Lebenswelt sich als ebenso seltsam und instabil erweist wie die Welt der Erwachsenen. Etwas Unheimliches – also etwas das hätte heimlich und zuhause bleiben sollen – kommt zum Vorschein und zeigt sich als Störung in den elektrischen Leitungen und Geräten, beispielsweise an flackernden Glühbirnen oder als Rauschen in Telefonleitungen. Diese Störungen und Geräusche verweisen auf ein Monster, das sich im Verlauf der Serie immer mehr als eine Netzstruktur erweisen wird, die sich in allen Häusern der Kleinstadt unheimlich ausbreitet. Schnell wird klar, dass diese Netflix-Serie die Anfänge der eigenen Mediengeschichte thematisiert: Das Kabelfernsehen und der Personal Computer (und in den Leitungen versteckt das Internet) dringen in die amerikanischen Haushalte ein. STRANGER THINGS ist medienwissenschaftlich interessant, weil die Serie einen selbsreflexiven Umgang mit den Effekten analoger und digitaler Medien seit den 1980er Jahren sowohl auf der Ebene der Darstellung wie auch auf der Ebene der Technik von Bewegtbildern in Szene setzt.

Das Seminar möchte den unterschiedlichen Mediengebrauch analysieren, der in, mit und durch Stranger Things erfolgt. Daher sollen neben einer medienwissenschaftlichen Inhaltsanalyse auch Konzepte und Methoden der Serienanalyse vermittelt, diskutiert und anhand von ausgewählten Szenen gemeinsam angewendet werden.

 

Anmeldung zur Lehrveranstaltung Anmeldung über MOnA notwendig (services.unibas.ch).
Unterrichtssprache Deutsch
Einsatz digitaler Medien kein spezifischer Einsatz

 

Intervall Wochentag Zeit Raum
wöchentlich Mittwoch 16.15-18.00 Holbeinstrasse 12, Projektraum 1.OG

Einzeltermine

Datum Zeit Raum
Mittwoch 16.09.2026 16.15-18.00 Uhr Holbeinstrasse 12, Projektraum 1.OG
Mittwoch 23.09.2026 16.15-18.00 Uhr Holbeinstrasse 12, Projektraum 1.OG
Mittwoch 30.09.2026 16.15-18.00 Uhr Holbeinstrasse 12, Projektraum 1.OG
Mittwoch 07.10.2026 16.15-18.00 Uhr Holbeinstrasse 12, Projektraum 1.OG
Mittwoch 14.10.2026 16.15-18.00 Uhr Holbeinstrasse 12, Projektraum 1.OG
Mittwoch 21.10.2026 16.15-18.00 Uhr Holbeinstrasse 12, Projektraum 1.OG
Mittwoch 28.10.2026 16.15-18.00 Uhr Holbeinstrasse 12, Projektraum 1.OG
Mittwoch 04.11.2026 16.15-18.00 Uhr Holbeinstrasse 12, Projektraum 1.OG
Mittwoch 11.11.2026 16.15-18.00 Uhr Holbeinstrasse 12, Projektraum 1.OG
Mittwoch 18.11.2026 16.15-18.00 Uhr Holbeinstrasse 12, Projektraum 1.OG
Mittwoch 25.11.2026 16.15-18.00 Uhr Holbeinstrasse 12, Projektraum 1.OG
Mittwoch 02.12.2026 16.15-18.00 Uhr Holbeinstrasse 12, Projektraum 1.OG
Mittwoch 09.12.2026 16.15-18.00 Uhr Holbeinstrasse 12, Projektraum 1.OG
Mittwoch 16.12.2026 16.15-18.00 Uhr Holbeinstrasse 12, Projektraum 1.OG
Module Modul: Aufbaustudium Ästhetik und Kritik (Bachelor Studienfach: Medienwissenschaft)
Prüfung Lehrveranst.-begleitend
An-/Abmeldung zur Prüfung Anmelden: Belegen; Abmelden: nicht erforderlich
Wiederholungsprüfung keine Wiederholungsprüfung
Skala Pass / Fail
Belegen bei Nichtbestehen nicht wiederholbar
Zuständige Fakultät Philosophisch-Historische Fakultät, studadmin-philhist@unibas.ch
Anbietende Organisationseinheit Fachbereich Medienwissenschaft

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