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| Semester | Herbstsemester 2026 |
| Angebotsmuster | unregelmässig |
| Dozierende | Inesa Fausch (inesa.fausch@unibas.ch, BeurteilerIn) |
| Inhalt | Gegenwärtige rechtliche Herausforderungen, wie beispielsweise Datenschutz, Regulierung künstlicher Intelligenz oder Gesundheitskrisen, können nicht ausschliesslich durch traditionelle rechtsdogmatische Analyse beantwortet werden. Rechtswissenschaftliche Fragestellungen sind zunehmend mit sozialen Dynamiken, technologischen Entwicklungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen verwoben. Aus diesem Grund erfahren interdisziplinäre Forschungsansätze eine zunehmende Relevanz. Dennoch mangelt es bislang an klaren methodischen Grundlagen für die systematische Zusammenarbeit zwischen Recht und anderen Disziplinen. Traditionelle juristische Methoden basieren auf der Auslegung von Rechtsnormen, der Rechtsprechung sowie den Prinzipien des Rechts. Andere Disziplinen hingegen nutzen empirische, naturwissenschaftliche oder technische Methoden, deren epistemologische Grundlagen von rechtswissenschaftlichen Ansätzen abweichen. Dies erschwert die praktische interdisziplinäre Kooperation und die Einbindung wissenschaftlicher Evidenz in rechtliche Argumentationen. Der geplante zweitägige interdisziplinäre Workshop verbindet Forschende der EUCOR-Universitäten und hat das Ziel, bestehende Praktiken sichtbar zu machen, methodische Barrieren zu identifizieren und praxisorientierte Rahmenkonzepte für die interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschung und Publikation zu entwickeln. Der erste Tag widmet sich der Schnittstelle zwischen Recht sowie Sozial‑ und Geisteswissenschaften; der zweite Tag fokussiert die Zusammenarbeit zwischen Recht und Natur‑ bzw. Technikwissenschaften. |
| Lernziele | Das zentrale Lernziel des Workshops ist die Stärkung interdisziplinärer Forschungsmethoden von Studierenden und Forschenden im rechtlichen Kontext. Konkret sollen Teilnehmende befähigt werden: im Bereich Recht und Sozial‑/Geisteswissenschaften: zu verstehen, wie empirische Methoden normative Argumentationen stützen, wie rechtliche Analyse sozialwissenschaftliche Erkenntnisse integrieren kann und wie empirische Daten angemessen interpretiert werden; im Bereich Recht und Natur/Technik: Methoden zu erkunden, um natur‑ und technikwissenschaftliche Erkenntnisse in juristische Argumente zu überführen und rechtliche Perspektiven in technische Entwicklung zu integrieren. |
| Literatur | Wird während oder kurz vor dem Workshop bereitgestellt |
| Bemerkungen | Termine und Räume Einmalige Veranstaltung 12. November (Donnerstag) 9.00 - 17.00 Juristische Fakultät Sitzungszimmer S1 HG.31 13. November (Freitag) 9.00 – 16.00 Juristische Fakultät Seminarraum S2 HG.35 |
| Anmeldung zur Lehrveranstaltung | PD Dr. Elisa Orrù, elisa.orru@philosophie.uni-freiburg.de Dr. iur. Anna-Julia Saiger, anna-julia.saiger@jura.uni-freiburg.de |
| Unterrichtssprache | Deutsch |
| Einsatz digitaler Medien | kein spezifischer Einsatz |
| Intervall | Wochentag | Zeit | Raum |
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Keine Einzeltermine verfügbar, bitte informieren Sie sich direkt bei den Dozierenden.
| Module |
Doktorat Rechtswissenschaft: Empfehlungen (Promotionsfach: Rechtswissenschaft) |
| Prüfung | Lehrveranst.-begleitend |
| An-/Abmeldung zur Prüfung | Anmeldung: Belegen |
| Wiederholungsprüfung | keine Wiederholungsprüfung |
| Skala | Pass / Fail |
| Belegen bei Nichtbestehen | beliebig wiederholbar |
| Zuständige Fakultät | Juristische Fakultät, studiendekanat-ius@unibas.ch |
| Anbietende Organisationseinheit | Fachbereich Privatrecht |